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Konzert zum Sommeranfang

Zu einem "Konzert zum Sommeranfang" kamen am 3. Juni 2018 unser Hauptorchester und der Pop-Chor "chorus A" in der Sarstedter St. Nicolai Kirche zusammen. Zwei Musikgruppen, die sich gut verstehen und musikalisch gut harmonieren und so war allen Zuhörern ein rundum gelungener Abend beschert. Die vielen positiven Reaktionen freuten uns sehr, daher wird es sicherlich eine Wiederholung in dieser Konstellation geben. Nachfolgend ein Auszug aus dem Zeitungsbericht der Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 5. Juni 2018. 

Musik schafft Verbindungen,Musik schafft neue Eindrücke“, so begrüßte Moderator Dirk Eichler die Besucher des Konzerts zum Sommeranfang, das vom Harmonika-Club Sarstedt (HCS) und Chorus A aus Ahrbergen gestaltet wurde. Mit dieser Feststellung traf Eichler den Kern des Konzerts in der vollbesetzten St.-Nicolai-Kirche. Sowohl der HCS unter Leitung von Olaf Ahrens als auch der PopChor Chorus A boten den Zuhörern vielseitiges, modernes, rockiges, poppiges und swingendes Liedgut. Diese Musikrichtung ist sicherlich auch das Geheimnis, weshalb in beiden Ensembles jüngere Sänger und Musiker zu finden sind. Mit dem traditionellen amerikanischen Folksong „Oh Shenandoah“ begann Chorus A das Konzert. Die gesangliche Leistung der Sänger unter Leitung von Anja Klinkhardt war nicht nur stimmlich voll ausgeprägt, sondern drückte sich auch durch präzise Einsätze aus. Besonders war dies bei „Don’t StopMe Now“ von Queen und „Engel“ von Rammstein der Fall. Mit viel Herz trug der Chor schließlich „The Rose“ von Amanda McBroom vor und rührte damit die Zuhörer an. Ein besonderer Ohrenschmaus war die berühmte Arie „Lascia ch’io pianga“ von Georg Friedrich Händel. Ganz anders zeigten sich die Sänger, als sie „Hit the road Jack“ in einem Rollenspiel in Szene setzten. Während der Frauenchor seine Sangesbrüder aufforderte: „Hit The Road, Jack“ (Hau ab, Jack), empfanden die Sonnenbrillen tragenden Männer dieses Ansinnen als unfair. Auch die Performance des „Cup-Songs“, bei dem eine Sängerin und ein Sänger jeweils einen Becher als Percussions-Instrument benutzten, kam sehr gut an. Unter Leitung von Olaf Ahrens stellte der HCS die Vielseitigkeit des modernen Akkordeons vor. Das Spektrum reichte von speziellen Kompositionen für Akkordeon über Tango, Pop bis hin zu beliebten Filmmusiken. Zu Beginn ihrer Darbietungen führte das Orchester die Besucher in das turbulente Leben der marokkanischen Stadt Agadir, das der Komponist Ralf Schwarzien als musikalisches Reisebild verfasst hat. Beim Soundtrack des amerikanischen Animationsfilms „Merida – Lengende der Highlands“ wurde die Spannweite des musikalischen Ausdrucks, das durch das Akkordeon gefasst werden kann, deutlich. Höhepunkt und Abschluss des Konzerts war schließlich das von beiden Ensembles gemeinsam vorgetragene Titellied des James Bonds-Films „Skyfall“. Mit donnerndem, lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Besucher bei den Musikern und Sängern für den abwechslungsreichen Konzertgenuss.